Schönes aus Island, Dänemark, Grönland und den Färöern

Sie haben ihren ganz besonderen Stil: Die kreativen Labels aus Dänemark sind ohnehin für ihren exquisiten Geschmack bekannt, aber auch die Hersteller aus Island, Grönland und von den Färöern haben ihre ganz eigene Handschrift.


Einer für alle

Thorunn Hannesdottir, die Design am Central St. Martins College in London studiert hat, gründete 2009 ihr Label Faerid. Zu ihren neuesten Werken gehört „Berg“, ein Tisch, der sich – so die Designerin – an „seine Umgebung anpassen“ soll. Manchmal dient er als Tisch, manchmal als Stuhl oder auch als Nachttisch oder Beistelltisch. Dank seiner Materialien Stahl, Beton und Aluminium kann er sowohl drinnen als auch draußen eingesetzt werden. Die sanften Pastellfarben entsprechen den Farben der isländischen Pflanzenwelt.

www.faerid.com

 

Hot spot

„Keilir“ heißt der Kerzenhalter von Gudrun Valdimarsdottir aus Reykjavik. Er ist dem gleichnamigen Vulkan auf der isländischen Halbinsel Reykjanes nachempfunden, ist aus Mahagoni gefertigt und handbemalt.

www.gudrunvald.com

 

Glasklar

Wie farbiges Eis wirken die Glasplatten, auf denen Essbares wie Sushi oder Kuchen serviert werden können. Sie eignen sich auch als Unterlagen für Kerzen.

www.gudrunvald.com

Multitalent

„Örk“ heißt das vielseitige Tischchen von Kristbjörg Gudmunsdottir. Man kann es auch als Ablage für Magazine oder als Blumen- oder Beistelltisch nutzen. Dank der Griffe lässt er sich schnell von einem Raum in den anderen tragen. Genau richig, um es sich mit einer Tasse Kaffee und dem iPad in seiner Lieblingsecke gemütlich zu machen.

www.kristbjorg.prosite.com

Schöner Schmuck für das Fenster

Fenster sind wichtige Designelemente und die Aushängeschilder jeder Wohnung und jeden Hauses. Man sollte sie also auf ganz besondere Art dekorieren: Individuelle Hingucker sind beispielsweise die Milchglasfolien des schwedischen Labels „Siluett Frost“. Die Folien in Blumen-, Vogel- oder Katzen-Optik sind nicht nur außergewöhnliche Schmuckstücke - sie dienen gleichzeitig auch als Blickschutz.

www.siluettfrost.se

Familienbande

Funktion, Qualität und Spaß bieten die Teller, Tassen, Untertassen, Kännchen und andere Teile aus Porzellan von Sigridur Hjaltdal Pálsdóttir. „Familiy“ heißt die Linie, die die Designerin unter ihrem Labelnamen Bybibi herstellt. Die Namen der einzelnen Teile in Schwarz und Weiß erinnern an die isländische Mythologie. Hugin und Muninn – so auch die Namen der Raben des Göttervaters Odin – heißen beispielsweise einzelne Gefäße aus der Serie.

www.bybibi.is

 

Moderne trifft Tradition

In ihren Holzfiguren, Vorhangstoffen, Kissen, Tellern und Tassen bezieht sich die Designerin Lis Stender immer wieder auf ihre grönländische Heimat. Die Produkte ihres Labels inuk design erzählen Geschichten von Eisbären, Polarfüchsen, Robben, Fischen, amulettähnlichen Symbolen und archaisch anmutenden Männer- und Frauenfiguren. Lis Stender: „Unsere Kultur darf nicht nur in einem Museum zu besichtigen sein. Sie sollte auch in unserem Alltag eine Rolle spielen und ich hoffe, dass ich mit meinen Produkten dazu beitrage“.

www.inuk-design.com

Heimatliebe

„Heimkaer“ heißt das Label von Ann Höjgaard Slot. Wie der Name vermuten lässt, geht es um die Liebe zur Heimat. Im Fall von Ann Höjgaaed Slot ist das Torshavn auf den Färöern. Denn auch wenn sie mit ihrer Familie im dänischen Aarhus lebt, ist und bleibt sie Färingerin. Nach ihrem Abschluss als Textildesignerin an der Kolding School of Design gründete Ann ihr Label Heimkaer, unter dem sie Kissen und Schals herstellt. Die Motive auf den Kissenhüllen ähneln der Mooslandschaft auf den Färöern.

www.heimkaer.dk

Schöne Glaskunst

Mut, kreative Fähigkeiten und eine Inspirationsquelle für die Menschen auf den Färöern: Dank dieser drei Kriterien wurde die in Torshavn, der Hauptstadt der Färöer, lebende Mikkalina Nordberg Niclasen zur Unternehmerin des Jahres 2014 gewählt. Ihre einzigartigen, bunten Teller, Gläser und Deko-Ojekte sind allesamt handgefertigt. Mikkalina: „Mich hat schon immer das Material Glas fasziniert. Wie verhält es sich in kaltem oder erhitztem Zustand? Das sind Fragen, die mich interessieren“.

www.mikkalina.com

Heiße Nadel

Der Mix aus modernem Design und traditionellen Mustern von den Färöern macht die bunte, stylische Strickmode von Johanna Steinum aus. Nach ihrem Studium in London gründete sie ihr Label „Steinum“ und arbeitete als Lehrerin am Central Saint Martins College in der britischen Haupstadt. Neben ihren eigenen Kollektionen entwirft sie auch Mode für andere Unternehmen wie beispielsweise für das Färöer Label „Sirri“. Heute lebt sie in Kopenhagen.

www.steinum.net

Sagenumwoben

Nicht nur ein Wärmer für Kaffeekannen, sondern fast auch ein kleines Kunstobjekt: Hier tummeln sich Figuren ganz nach dem Vorbild von William Heinesen, dem bekanntesten Dichter und Maler der Färöer. Wie dieser setzt Sissal Kristiansen von Shisa Brand auf Motive aus alten Sagen und der nordischen Mythologie.

www.shisabrand.com

Inspiriert von der Natur

Aus dem Vulkangestein Basalt und aus gelbem und blauem Mondstein, kombiniert mit Silber, ist der Schmuck von Turid Nolsoe Mohr gearbeitet. Die Färingerin, die inzwischen in Dänemark lebt, liebt die raue Natur auf den Färöern. Die starke Brandung des Ozeans, die steilen Felsen, die mit Gras und Moos bewachsene grüne Landschaft inspirieren die Schmuckkünstlerin auch heute noch.

www.turidmohr.dk

Multikulti

Ethno-Style und skandinavisches Design ergeben einen spannenden Mix: Den Beweis liefert das dänische Label „Place de Bleu“ mit seinen Kissen, Poufs, Taschen, Teppichen und anderen textilen Produkten, die von Frauen mit Migrationshintergrund gefertigt werden. Die traditionellen Muster und Farben der Heimatländer dieser Frauen fließen in die Entwürfe ein. Gleichzeitig erhalten sie die Möglichkeit, einen Beitrag zum Unterhalt der Familie zu leisten.

www.placedebleu.dk

Notizbuch zum Spielen

Gerade Linien wie bei einem normalen Notizbuch sollte man bei „Play“ von dem Label Hamide aus Kopenhagen nicht erwarten. Hier werden Postkarten, Spiele und Sticker zu einem Notizbuch zum Hängen zusammengefügt. Ein besonderer Spaß für kreative Leute!

www.hamide.co

Eine Lampe für Ideen

Schöne Idee von drunk robot: Die Ideenlampe ist ca. 40 cm hoch und kann sowohl als Tisch- als auch als Bodenlampe eingesetzt werden. Hinter dem Label von „drunk robot“ verbergen sich Nicklas B. Christensen und Simon Olesen. Wenn man eine gute Idee hat, sollte man die Lampe unbedingt einschalten. Sie steht für positives, kreatives und innovatives Denken. Die Lampe gibt es in den vier Farben Grün, Orange, Rot und Weiß. www.drunkrobot.dk