Highlights auf der Tendence 2016

Nicht nur große Unternehmen, sondern auch kreative Designfirmen und Manufakturen präsentieren sich auf der Konsumgütermesse Tendence 2016 in Frankfurt:

Amnon Lipkin

Amnon Lipkin aus Tel Aviv, Israel, ist für seine außergewöhnlichen Bilder und Deko-Objekte mittlerweile auch in Deutschland bekannt. Vor zehn Jahren half ihm eine Nähmaschine von Singer, aus seinem Hobby einen Beruf zu machen.  Zunächst nähte er 3D-Produkte wie Autos, Busse und Häuser. Später kamen Kameras, Teekannen, Toaster, Fernsehgeräte, Zigaretten und andere Alltagsdinge hinzu. Besonders außergewöhnlich sind aber die Bilder von Amnon Lipkin: Statt Papier nutzt er festen Leinenstoff, statt eines Pinsels kommt die Nähmaschine zum Einsatz. Damit „zeichnet“ der Künstler feine Linien aus meist schwarzem Faden aufs Leinen. Die Motive handeln oft von Alltagszenen in Großstädten. „Ich mag die Spannung zwischen der sanften Technik und den rauen Themen“, erzählt der Künstler.

www.amnonlipkin.com


Lars Rank

Während seiner Ausbildung an der Königlich Dänischen Kunstakademie entdeckte der Designer Lars Rank seine Leidenschaft für Keramik. Seit 2004 entwirft und fertigt Lars Rink, Mitglied in der Design-Kooperation „Designer-Zoo“, Geschirr, Leuchten und Geschenkaccessoires aus Keramik. Dabei findet der Gestalter immer wieder neue Variationen: Mal sind es ganz puristische, geradlinige Kreationen, dann wiederum sind sie mit Motiven wie Punkten versehen oder bestehen aus unterschiedlichen Elementen, die wie scheinbar zufällig übereinandergelegt aussehen.

Zu den angesagten Design-Läden in Kopenhagen gehört „Designer Zoo“ im Stadtteil Vesterbro: Hier kann man nicht nur schöne Dinge kaufen, sondern auch dabei zusehen, wie sie entstehen. Das Haus in Vesterbro beherbergt neben den Verkaufsräumen mehrere Werkstätten, in denen junges dänisches Kunsthandwerk entsteht – von Schmuck über Textilien bis hin zu Leuchten, kleinen Möbeln und liebevoll gestalteten Accessoires.

www.rank.dk


Marion Fortat

Marion Fortat, gebürtige Französin, entwirft Glasobjekte als Wohn-Accessoires und für den gedeckten Tisch. Jedes Stück ist handgefertigt und mundgeblasen. Marion Fortat ist fasziniert von dem Material Glas, das sich im Zustand amorpher Hitze hin zu einem festen Gegenstand als Ergebnis handwerklicher Arbeit entwickelt. „Ovenover“ nennt sie die dekorativen Glasblasen, die im Raum zu schwimmen scheinen.

www.marionfortat.com