Flotte Maschen

Sie sind wieder da: die flotten Maschen in Form von Kissen, Lampenschirmen, Plaids und Teppichen. Wer sich auf den internationalen Messen in Frankfurt und Paris umgeschaut hat, stellte schnell fest, dass Strickaccessoires wieder ganz oben auf der Trendskala stehen.

Infos (von links nach rechts):

Auf Kontraste setzt der Dortmunder Designer Pierre Kracht: Nicht mit feinster Wolle, sondern mit handelsüblichen PVC-Kabeln strickt er Lampenschirme namens „Käte“. Wer möchte, kann Käte übrigens auch selbst stricken. Geschickt wird sie per Karton als 50 Meter langes Kabel samt Glühbirne, einer passenden Fassung und vier außergewöhnlichen „Stricknadeln“, die aus von Besenstielen hergestellten Stöcken bestehen. www.pierrekracht.de

Aus Tel Aviv kommt das Label “Iota”, das Strick-Produkte wie Teppiche, Kissen und Poufs herstellt. Wie kleine, ineinanderlaufende Blüten wirkt beispielweise die Strickoptik der Poufs. Die Teppiche wiederum sind in warmen Farben gehalten. Zu den vier Gründerinnen, die alte Techniken mit modernem Design verbinden, gehören eine Unternehmerin, eine Textildesignerin, eine Kreativ-Direktorin und eine Projektentwicklerin. www.iotaproject.com

Dass die Kunst des Strickens auch vor Uhren nicht halt macht, beweist der norddeutsche Designer Tobias Mittmann. Unter dem Label „Herr Mittmann“ stellt er funktionierende Wanduhren mit gestrickten Zifferblättern her. Der Reiz liegt für ihn in der scheinbaren Unvereinbarkeit von Gegensätzen. www.herrmittmann.de